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Zwanzig Jahre Summum Woman. Die Eigentümer Jos und Jorien Wijker erinnern sich noch wie gestern daran, wie sie 1998 angefangen haben. Zuerst im einzigen wohnlichen Zimmer ihres neu gekauften Hauses, wo ihr Kleinkind und ihr Baby herumkrabbelten; später in einem alten Schulgebäude in Amsterdam-Noord, nur mit fließend Kaltwasser und Gemeinschafts-WCs. Richtig Pionierarbeit. Aber das war ihnen gleich: Nachdem sie jahrelang mit viel Freude für andere gearbeitet hatten, war es ein wunderbar, selbst etwas zu beginnen.

Einfach so, aus einem Bauchgefühl heraus, und natürlich mit einem Paket jahrelanger Erfahrung. Dass es solch ein Erfolg werden würde, hatte das Paar nicht gedacht. So sind sie eben: nüchtern, geradlinig, Ärmel hochkrempeln und anpacken. Nicht träumen oder sich den Erfolg zu Kopfe steigen lassen, sondern machen. Und immer prüfen, ob das, was sie tun, intelligent ist und sie nicht zu hoch hinaus wollen. „Wenn du denkst, dass du oben bist, dann war es das“, wissen Jos und Jorien.

 

 

Jos, ein großer Kerl mit grauen Locken und fröhlichen Augen, ist ein echter Unternehmer. Jemand, der sich nicht fürchtet, große Entscheidungen zu treffen. Er arbeitet seit seinem 15. Lebensjahr im Bekleidungssektor. Erst als Verkäufer in Geschäften, später als Filialleiter und noch etwas später als Einkäufer bei einem Großhändler. In einem dieser Läden lernte er mit 21 Jorien kennen. „Ich war Filialleiter einer Boutique in Alkmaar. Jorien kam einfach so rein. Sie suchte eine Stelle und fragte nach dem Filialleiter. ‚Mit dem sprechen Sie‘, sagte ich. Ungläubig sah sie mich an – ich war natürlich noch jung. Für mich war es Liebe auf den ersten Blick. Ich habe sie eingestellt. Als wir wirklich eine Beziehung hatten, hat sie sich eine andere Stelle gesucht. Das schien uns vernünftiger zu sein.“

„Ich wollte eine Rucksackreise in Griechenland machen. Deshalb suchte ich eine Stelle, wo ich mir mein Urlaubsgeld verdienen konnte. Jos‘ fröhliche Art zog mich sofort an. Und sein Humor und sein geradliniger Charakter. Ich war sechzehn, er deutlich älter. Deshalb hielt ich unsere Beziehung anfangs ein wenig verborgen.“ Trotzdem kamen sie sich sehr schnell näher. Jorien lachend: „Wir feierten Firmenfeste, die nur aus uns beiden bestanden, Sie wissen schon …“

 

Jorien machte eine Ausbildung an der Modefachschule und wollte später die Modeakademie besuchen, um ihre Kreativität zu entfalten. Doch es kam anders. „Mir wurde eine Stelle bei einem Modedesigner angeboten, bei dem ich ein Praktikum gemacht hatte. Er hielt auch Vorlesungen an der Akademie. Er überzeugte mich: Ich konnte bei ihm in der Praxis ebenso viel lernen wie an der Akademie.“ Das hat sich bewahrheitet: Jorien kümmert sich bei Summum um den guten Geschmack. Sie ist die Kreative, hat ein Händchen für Styling, wie Jos zugibt. „Ich finde es wunderbar, mir die großen Linien auszudenken, mir Aufhänger zu überlegen. Ich bin sehr visuell eingestellt. Es ist fantastisch, jede Saison aufs Neue ein inspirierendes Bild zu gestalten.“

Dass das Paar bereits so lange zusammenlebt und -arbeitet, ist etwas Besonderes. „Das wundert mich auch“, witzelt Jorien. Was ist ihr Geheimnis? Jos: „Machen Sie aus Ihrem Herzen keine Mördergrube. Sie müssen im Gespräch bleiben.“ Das tun die Beiden, aber geht es nicht immer nur um die Arbeit, wenn man ein gemeinsames Unternehmen hat? Jorien: „Wir wohnen in Egmond aan Zee und wir sind viel gemeinsam auf Reisen. Im Auto besprechen wir Geschäftliches, aber ungefähr acht Kilometer vor unserem Zuhause legen wir den Schalter um. Dann legen wir die Arbeit ad acta.“ Jos: „Zu Hause sind wir einfach Vater und Mutter. Wir haben drei Söhne, da geht es um die Familie.“ Sogar wenn der Arbeitsstress hoch ist. Jorien: „Jos hat einen sehr geradlinigen Charakter. Wenn wir irgendwo nicht weiterkommen, denken wir einfach: Morgen ist auch noch ein Tag. Es ist schön, ein eigenes Unternehmen zu haben, aber du darfst nicht den Kopf verlieren, wenn es nicht so rund läuft.“

Das Familienleben ist wichtig. Das Paar ist regelmäßíg mit seinen drei Söhnen unterwegs. Kürzlich besuchten sie zu fünft ein Konzert von Singer-Songwriter Ray LaMontagne in Dublin. Die Begeisterung und die Emotionen dieser Erfahrung berühren Jos sehr: „Es war herrlich verrückt, dass wir das alle zusammen erleben durften. Danach haben wir natürlich irische Kneipen besucht und lecker gegessen und getrunken.“ Denn die Wijkers sind auch Lebensgenießer. Sie legen viel Wert auf Freizeit, die sie mit ihrer Familie und ihren Freunden verbringen. Oder gemeinsam, wenn sie für Summum unterwegs sind. Dann geht es nicht nur um Arbeit, sondern auch darum, Inspiration zu finden und zu genießen. Zu zweit gute Restaurants besuchen oder shoppen, um zu sehen, was gerade in ist. „Herrlich“, finden Jos und Jorien.

Trotzdem sind sie vor allem gut geerdet. Jorien: „Wir werden ganz oft zur Teilnahme an Jurys oder Festen und solchem Kram eingeladen. Ach, lasst uns doch mit all diesem Zeug in Ruhe. Wir sind sehr mit dem engagierten Team zufrieden, das wir um uns versammelt haben. Mit all den Menschen, die über den Tellerrand blicken und mit uns mitdenken. Darauf bin ich stolz und das macht mich dankbar.

 

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