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3x Einrichtungsinspirationen

Was ist in den eigenen vier Wänden angesagt? Welche Trends ziehen in diesem Winter bei uns ein und leisten uns in der kommenden Zeit Gesellschaft? Wie haben uns drei romantische Comebacks aus der Vergangenheit einmal ganz genau angesehen. 

 

Tapeten

Tapeten liegen wieder voll im Trend. Wobei wieder vielleicht nicht ganz die richtige Formulierung ist. So lange es Tapeten gibt, sind sie nämlich nie wirklich weg gewesen. Jahrhundertelang haben wir sie mit üppigen Aufdrucken oder in noch üppigeren Farben an unsere Wände geklebt. Erst die Postmoderne in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts sorgte dafür, dass wir alle plötzlich jahrzehntelang eine Schwäche für weiße Wände bekamen. Und jetzt? Jetzt wendet sich das Blatt wieder. Seit einiger Zeit merken wir, dass Weiß immer öfter durch tiefe, stimmungsvolle Farben, wie Dunkelblau, Tiefgrün und Rostrot, ersetzt wird.

 

An dieser Farbpalette hat sich zwar nichts geändert, doch wird es in diesem Winter noch gewagter und werden einfarbige Wände mit gemusterten Tapeten beklebt. Das haben wir uns bei den Engländern abgeschaut, die ihre Häuser zu Zeiten von Königin Victoria mit üppigen Blumenmotiven schmückten. Aber wir treiben es jetzt noch etwas bunter: Kein Blümchenmeer, sondern ein großer, überdimensionaler Strauß auf dunklem Hintergrund, in Farben, die an Johannes Vermeer und sein Mädchen mit dem Perlenohrgehänge erinnern. Auch zu den Chinesen haben wir kurz rüber geblinzelt, die im 18. Jahrhundert eine solche Inspirationsquelle waren, dass daraus sogar ein neuer Stil – die Chinoiserie – entstand. Die zierlich-romantischen Linien der Chinoiserie kombinieren wir in diesem Winter mit Metallic-Akzenten. Und nicht zuletzt ergänzen wir das Design mit Elementen aus Flora und Fauna: Bunt gefiederte Vögel, elegante Schwäne im Großformat, grünen Dschungelpflanzen, exotischen Äffchen – an unseren Wänden ist alles erlaubt!  Beispiel gefällig?

 

Lassen Sie sich von der Panoramatapete Les Sauvages de la Mer du Pacifique, die der Künstler Jean-Gabriel Charvet im 18. Jahrhundert für einen französischen Kunden entworfen hatte, inspirieren. Dabei handelt es sich um die seinerzeit größte handbemalte Tapete. Dieses Meisterwerk ist im Mathias Ham House in Massachusetts zu bewundern.

 

Verkaufsstellen Cole & Son verfügt über ein phantastisches Sortiment – mit vergrößerten Tieren, großen Sträußen und Chinoiserie bis hin zu tropischem Urwald mit viel Grün.

 

 

Palmenlampen

Hausnummer 23 in einer Seitenstraße am linken Ufer der Seine in Paris. Ein nicht wirklich auffallendes Haus, in dem sich dennoch ein Stück niederländischer Designgeschichte verbirgt: Maison Jansen. Das Designerhaus wurde 1880 vom Niederländer Jan Hendrik Jansen gegründet. Es war das erste seiner Art, das einen internationalen Kundenkreis hatte. Die Kunden kamen aus ganz Europa und dem Mittleren Osten. Zu ihnen zählten auch die Kennedys und das belgische Königshaus. Jansen war in den 1950er- bis 1970er-Jahren Hauptproduzent der berühmten Palmenlampen. Sollte Ihnen auf einem Flohmarkt eine dieser Lampen unterkommen – sofort kaufen und mitnehmen! Die Palmenlampe erlebt nämlich in dieser Saison ihr großes Comeback. Zwar haben sich in den 1960er-Jahren einige andere Designer an der exotischen Lampe versucht und war sie auch in der Art-Deco-Zeit der 1920er-Jahre ausgesprochen beliebt, dennoch ist und bleibt eine echte Jansen-Lampe das Nonplusultra. Aber keine Sorge, wenn Sie diesem seltenen Klassiker nicht begegnen. Es gibt reichlich Designer und Einrichtungsmarken, die auch heute noch viele Varianten der Palmenlampe anbieten. Sie sollten sich jedoch auf jeden Fall für die Metallausführung mit gold- oder bronzefarbenen Details entscheiden. Schrecken Sie auch nicht vor riesigen Exemplaren zurück. Gerade im Winter wirkt eine große, stattliche Palme im Wohnzimmer wahre Wunder. Man braucht sie auch nicht zu gießen und sie kommt am besten bei warmem, weichem Licht zur Geltung.

 

Verkaufsstellen Wahre Klassiker finden Sie auf dem Designmarktplatz 1stdibs.com. HK Living wiederum bietet etwas gängigere Versionen.

 

Samt

Samt kam, sah und überwintert auch in diesem Jahr wieder. „Ein Thron ist nur ein mit Samt garniertes Brett“, hat schon Napoleon Bonaparte gesagt. Er wollte damit zwar lediglich betonen, dass ein Thron auch nur ein Stuhl sei, hat aber zugleich die Faszination, die von Samt ausgeht, treffend zusammengefasst. Samt verändert alles und verleiht ein königliches Flair. Diesen weichen, edlen Stoff haben wir in diesem Jahr bereits in zahlreichen Pastellfarben gesehen. Höhepunkt war dabei zweifelsohne das mit rosa Samtschalensitzen ausgestattete Londoner Restaurant Sketch. Im kommenden Winter schmiegen wir uns jedoch lieber an Samt in warmen Edelsteinfarben, wie Smaragdgrün, Tiefrot, Saphirblau und Ockergelb. Und das ist auch sehr praktisch, denn so können Sie zu den Weihnachtsfeiertagen ruhigen Gewissens Black Velvet von Alannah Myles auflegen und bleiben Rotweinflecken so gut wie unsichtbar. Wissenswertes: Samt ist keine Stoffart, sondern eine Webtechnik. Es gibt ihn aus Seide, Baumwolle, Leinen, Polyester, Nylon und vielen anderen Gewebearten. Jeder Stoff hat seine ganz speziellen Vorteile. Samt aus Seide ist traumhaft weich und besonders wertvoll. Samt aus Nylon ist nicht so schwer, pflegeleicht und weniger verschleißanfällig. Samt aus Baumwolle ist schmutzanfälliger, dafür aber atmungsaktiver. Aus all diesen Materialien kann heutzutage hochwertiger Samt hergestellt werden. Um die Qualität des Samts zu testen, streichen Sie einfach mit der Hand über den Stoff. Hochwertiger Samt hat keine kahlen Stellen oder abweichende Florrichtungen.

 

Verkaufsstellen Made.com hat weder Geschäfte noch Lagerbestände, sondern produziert ein Mal pro Woche. Das spart Geld und Energie, die ins Kuratieren eines guten Designangebots investiert werden – mit ganz viel Samt.

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