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Die Stil-Ikonen Quinty Trustfull-Van den Broek und Moïse

Gut bedacht vom Genpool arbeitete Quinty van de Broek von ihrem 8. bis 23. Lebensjahr als Fotomodel. Im Fußballer Orlando Trustfull fand sie den idealen Mann, mit dem sie schon bald ihre Tochter Moïse bekam. Von da an arbeitet Quinty als Fernsehmoderatorin. Sie ist in Koffietijd des niederländischen Senders RTL4 zu sehen. Außerdem ist Quinty Botschafterin für Pink Ribbon und die Nationale Postcode Loterij.

Quinty, Sie wurden schon mit 23 Mutter.

„Ja, das wollte ich gern! Und zum Glück begegnete ich einem Mann, der das auch so jung wollte. Ich habe eine andere Jugend gehabt: Ich habe mit sechzehn bereits für Vogue und Armani in Mailand gearbeitet. Ich war viel auf Reisen und habe einige Zeit in Japan gewohnt. Das ist ein ganz anderes Leben, als ins Gymnasium zu gehen.“

Models von heute sind off duty Stil-Ikonen für ihren eigenen Look. Wie sind Sie off duty?

„Wenn ich nicht arbeite, verwende ich kein Makeup, trage Jeans, Turnschuhe und ein T-Shirt. Bei meiner Arbeit muss ich immer aufgehübscht sein, dann finde ich es herrlich, das einmal nicht zu müssen. Amsterdam geht zum Glück ganz entspannt damit um; dann sagen die Leute auf dem Markt: ‚Ach Kind, du siehst in Echt ganz anders aus.‘ Aber klar, für Orlando mache ich mich ab und zu hübsch, wenn wir irgendwo hingehen.“

Moïse macht die dreijährige Schauspielausbildung Faaam bei Hugo Metsers in Amsterdam. Nach ihrem Havo-Abschluss wollte sie vor allem etwas „tun“, und da kam ihr diese Idee. Moïse: „Ich wusste gleich: Das ist es. Manchmal ist es schon heftig. Wir spielen jeden Tag bis halb sieben. Dann müssen wir beispielsweise aus unseren eigenen Emotionen heraus schauspielern und wir sitzen alle den ganzen Tag zusammen und heulen. Abends bin ich dann kaputt. Für mich ist es fantastisch, Figuren spielen zu können, die ganz weit von mir weg sind, Seiten von mir zu entdecken, die ich noch nicht kenne.“ Neben ihrer Ausbildung führt Moïse auch eine kleine Firma für Schmuck und Accessoires, die sie selbst macht oder zukauft und beispielsweise auf Festivals verkauft. Sie heißt „Bei Moïse“ und es geht um „sehr viel Naturstein, ein wenig Ibiza, Boho-Schick,“ so Quinty. „Und immer in fröhlichen Farben, auch im Winter,“ ergänzt Moïse.

Wie ist es, eine Mutter zu haben, die viel auf dem Bildschirm zu sehen ist?

„Super natürlich. Wir hatten oft Premieren. Ebenso wie vor dem Weihnachtsessen in der Schule beschäftigte ich mich schon Wochen vorher mit meinem Outfit. Beim Fernsehen hat meine Mutter einen sehr guten Stylisten, der genau weiß, was sie schön findet.“ „Sie ruft oft nach der Sendung an,“ ergänzt Quinty. „Dann sagt sie: ‚Woher ist diese Jacke? Nimm sie mit! Kauf sie!‘“

Ist Moïse eine Inspirationsquelle für ihre Mutter?

Quinty antwortet für Mo: „Ich habe immer deine Kleidung gekauft und tue es heute noch. Was also die Inspiration betrifft: Du hast ja so junge, hippe Looks, die ich inspirierend finde. Du hast einen straffen flachen Bauch, wenn du dann eine alte Jeans mit bauchfreiem Top trägst, dann finde ich das Klasse!“ Und etwas später, als Haare und Makeup für die Aufnahmen fertig sind: „Mo ist auch sehr kreativ. Sie kauft viel Vintage-Stücke und verändert dann alles daran.“ Wenn ich nicht da bin, holt sie sich Teile aus meinem Schrank. Umgekehrt funktioniert das nicht; ihre Garderobe ist zu jung für mich!“

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