Mobile menu trigger
nl de en
Anmelden Favorites Bag
Close
nl de en
Anmelden

Travel

Travel -

Heiß! Unsere Geheimtipps zum Thema Fotografie, Modedesignern & Architektur

Fotografie

Helmut Newton ist eine enorme Inspirationsquelle für alle, die ein Faible für die Mode- und Glamourfotografie haben. Er arbeitete lange Zeit für die französische Vogue, und so sehr sein Werk auch bejubelt wurde, vertraten seine Gegner die Meinung, seine erotischen, aufreizenden und fesselnden Fotos seien schockierend, wenn nicht sogar pornografisch. Immer wiederkehrende Themen in seinem Werk waren die Nacht und der Nationalsozialismus, denn der jüdischstämmige Newton floh mit achtzehn Jahren wegen des Aufstiegs der Nationalsozialisten aus Deutschland. Ein immer wiederkehrendes Thema ist die Nacht und die hochgewachsene Frau, die häufig durch ihre hochhackige Fußbekleidung, ein Markenzeichen von Newton, im wahrsten Sinne des Wortes „groß“ wirkt.

Jürgen Teller hat einen rauen, sehr persönlichen und etwas überbelichteten Stil des Fotografierens. Er weigert sich, sein autobiografisches freies Werk von seiner kommerziellen Arbeit zu trennen. Das regelmäßige Ergebnis sind Fotografien, in denen er neben oder hinter dem Model selbst abgebildet ist, als handele es sich um einen entspannten Moment in seinem Privatleben. Teller fotografierte Kampagnen für den Designer Marc Jacobs, mit beispielsweise der Regisseurin Sofia Coppola und Schauspielerin Charlotte Rampling in den Hauptrollen, sowie für Céline und Vivienne Westwood. Seine Arbeit sorgte in Magazinen, wie W Magazine, Self Service und i-D, für Furore.

 

 

Mode

Jil Sander gründete 1973, nach einer kurzen Karriere als Modejournalistin, ihr eigenes Modelabel. Eine ihrer ersten Shows im Pariser Plaza Athénée im Jahr 1975 wurde eher verhalten aufgenommen, doch das hielt Sander nicht davon ab, ihren Weg weiter zu verfolgen. Vor allem in den 1980er und 1990er Jahren erntete sie Ruhm für ihre minimalistische, nüchterne Ästhetik und ihre außerordentlich guten Basics. Ein Jahr nachdem sie ihr Label im Juli 1999 in die Hände der Prada-Gruppe legte, verließ sie es aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen der Zukunft. Der Umsatz ging daraufhin deutlich zurück, und Sander kehrte noch zweimal kurz zu ihrem Label zurück. Inzwischen ist Jil Sander unter anderem für den japanischen Textilgiganten Uniqlo tätig. Das bedeutet, dass sich Liebhaber ihres eleganten Minimalstils für einen Bruchteil des Designerpreises in Jil Sander kleiden können.

Leyla Piedayesh ist relativ neu auf der Modebühne und (seit 2004) Gründerin des Labels Lala Berlin. Piedayesh startete mit farbenfrohen Strickaccessoires, expandierte aber sehr schnell zu einem Label mit einer vollwertigen Kollektion. Auffällig an ihren Kreationen ist die spezielle Verwendung von Naturgarnen und innovativen Materialkombinationen. Die bekannte deutsche Modejournalistin Suzy Menkes beschrieb ihren Eindruck so: „Lala Berlin schafft es immer wieder, mit unkonventionellen aber eleganten und femininen Kollektionen den flüchtigen anarchistischen Großstadtchic auszudrücken“. Aus einer internationalen Perspektive verkörpert Lala Berlin genau das, was die Metropole Berlin ist: frei, unorthodox und cool, cool, cool. Eine Frau, die man im Blick behalten sollte.

 

 

 

 

Architektur

Der Architekt und Möbeldesigner Ludwig Mies van der Rohe verstand sich großartig in hellen, ausgewogenen Formen und der Verwendung von Glas, Stein und Stahl. Sein blockartiger und ein wenig stakkatohafter Baustil drückt sich aus in klaren Linien und genialen Eckenkonstruktionen. Sein minimalistisches Motto „Weniger ist mehr“, von ihm stammt tatsächlich dieser bekannte Wahlspruch, erkennt man in seinen Entwürfen: Die Reduzierung auf das Essenzielle in einem perfekten Verhältnis. Die Entwürfe von Van der Rohe waren architektonisch fundiert und wurden hochgelobt, aber nicht jeder Kunde war ein zufriedener Kunde: Die bauliche Verbindung von Glas und Stahl ging nicht immer auf und führte zu kaum korrigierbaren undichten Stellen. Van der Rohe wurde 1930 Direktor des Bauhaus, der Schule für bildende Künstler, Architekten und Handwerker, die auf den Ideen von Walter Gropius von Form und Funktionalität basierte. Architektur musste einen gesellschaftlichen Einfluss haben: Wer in einer sonnigen, hellen und geräumigen Wohnung ohne Schnickschnack lebte, würde automatisch zur Ruhe finden und glücklicher sein. Auch nachdem er 1938 von Deutschland in die USA emigriert war, blieb Van der Rohe den Idealen des Bauhaus treu. Das Bauhaus-Museum in Berlin bietet einen großartigen Einblick in diesen Architekturstil der Moderne.

 

 

 

Bruderliebe

Einst bestand eine bedingungslose Liebe zwischen den Brüdern Adolph und Rudolph Dassler. Der eine wurde kurz Adi und der andere liebevoll Rudi genannt. In den 1920er Jahren waren beide Partner der „Gebrüder Dassler Schuhfabrik“, einem kleinen Unternehmen, das Sportschuhe produzierte. Adi war der Schuhmacher und sein älterer Bruder Rudi kümmerte sich um den Verkauf. Das Unternehmen florierte nicht zuletzt auch, weil sie den afro-amerikanischen Athleten Jesse Owens sponserten, der bei den Olympischen Spielen von 1936 in Berlin mit Dassler-Schuhen vier Goldmedaillen gewann. Es war auch ein großartiger Sieg für das Dassler-Unternehmen, doch das Verhältnis der beiden Brüder verschlechtere sich zusehends. Eine heftige Fehde mit vielen Schikanen und Streitereien führte 1948 schließlich zum Bruch zwischen den Brüdern und zur Zweiteilung des Unternehmens: Adolph nannte sein Unternehmen um in Adidas, einer Zusammensetzung aus den ersten drei Buchstaben seines Vor- und Nachnamens, Rudolph versuchte es zuerst mit Ruda und änderte diesen Namen schließlich in das dynamischer klingende Puma. Sowohl Puma als auch Adidas sind heute Global Player in der Sportwelt. Kürzlich konnte Puma die Popsängerin Rihanna für die Gestaltung einer eigenen Linie „Fenty by Puma“ gewinnen, und Adidas hat mit dem Musiker Pharrell und seinen Superstars in nicht weniger als fünfzig verschiedenen Unifarben alle Erfolgschancen.

 

 

You may also like

Travel -

Hamburg, Summum’s tips in der Perle

Eine Perle, die nicht jeder sofort auf dem Schirm hat: Hamburg. Eine majestätische Stadt mit rauen Ecken und Kanten, in der man gut Essen, Trinken und Kultur genießen kann. Summum Woman nennt die besten Plätze.

Mehr lesen
Back to top