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HEIßES ESSEN

„An apple a day keeps the doctor away. But if the doctor is cute, screw the apple

Alles was schmilzt, lässt unser Herz schneller schlagen.

Austern, Champagner und Schokolade sind die allbekannten Verführer. Aber wussten Sie, dass Chilipfeffer auch ein Aphrodisiakum ist. Das Capsaicin im Pfeffer macht Sie scharf – im wahrsten Sinne des Wortes: Es lässt Ihr Blut schneller fließen und es stimuliert Ihre Nervenenden. Übrigens sagt es auch etwas über Ihren Charakter aus, wie scharf Sie essen. Menschen, die sich für Fallschirmspringen oder Käfigtauchen begeistern, mögen es auch gern sehr würzig. Adrenalinjunkies kochen oftmals schärfer als die durchschnittliche Hausfrau. Auch gut, um das Alphatier zu Hause oder im Büro zu testen: Männer, die gern scharf essen, haben einen höheren Testosteronspiegel.

Die Avocado ist zu Recht ein Superfood, denn sie ist ein Kracher unter den Lustmachern. Sie sorgt für einen Anstieg der Hormone Testosteron, Östrogen und Progesteron. Auch Obst leistet einen Beitrag zu einem sinnenfrohen Sexualleben. Der bescheidene Apfel mag ja gut für Ihre allgemeine Konstitution sein – „An apple a day keeps the doctor away. But if the doctor is cute, screw the apple.“ –, aber die Banane wirkt zielgerichteter. Sie sorgt nämlich für einen besseren Orgasmus. Das Mineral Kalium in der Banane sorgt nämlich für bessere Muskelkontraktionen. Echte Sommerfrüchte (Erdbeeren, Rote Johannisbeeren, Himbeeren) stecken voller Vitamine und sind natürlich Rot, was ja die Farbe der Liebe und Leidenschaft ist. Sie sorgen für eine gute Durchblutung. Füttern Sie sich also ruhig gegenseitig mit vielen Erdbeeren … Das gilt auch für den Granatapfel: Seine Antioxidantien sorgen für geni(t)ale Action. Übrigens ist Wassermelone ein natürliches Viagra. Das Citrullin (das übrigens hauptsächlich in der Schale steckt) erweitert die Blutgefäße, sodass alle Körperteile besser durchblutet werden und somit empfindlicher auf Berührungen reagieren. Noch jemand einen Wassermelonenmartini?

 

 

Köstlich, Köstlich

Ok, jetzt kennen wir die Lustmacher, aber das Auge isst mit: Foodporn. Damit meinen wir aber keine Instagrammer, die Ihr Mittagessen immer im selben Winkel und mit demselben Filter fotografieren und das Ganze zu #foodporn hochstilisieren. Wir meinen die wahre Erotik von Speisen. Was macht ein Foto sexy? Was erscheint uns verführerisch? Um zu beginnen, lässt alles, was schmilzt, läuft, süß oder fett ist, unser Herz schneller schlagen. Denken Sie nur an warme Karamellsoße, schmelzendes Eis, geschmolzenen Käse, laufendes Olivenöl, tropfendes Eigelb. Von Wortspielen abgesehen finden wir Dinge, die saftig, zart oder knackfrisch sind – Fleisch, aufgeschnittenes Obst, Fisch – auch besonders begehrlich. Formen, die unsere sexuelle Fantasie anregen, sind häufig rund und fraulich, zum Beispiel Kirschen, Birnen und Pfirsiche. Phallusformen sind nur interessant, wenn sie dezent sind: eine Spargelspitze, ein Stück suggestiv platzierte Vanilleschote … Und natürlich Rot. Rot ist die Helvetica – Helvetica always works – in der Küche. When all else fails … Ob es jetzt Obst, Soße oder Alkohol ist, Rot sorgt für das perfekte Erscheinungsbild. Also: fett, rot, süß, nass, saftig, tropfend, geschmolzen, heiß oder eiskalt und doch unschuldig? It’s a winner.

 

Tender Food

Wischen für Essen? Das ist der neueste Hit. Mit der Food-App Tender. Wischen nach rechts speichert ein Rezept, nach links löscht es. Nie war es einfacher, Ihr Abendessen zu finden. Das Einzige was Sie noch tun müssen: Kochen. Die ganze Weltküche im Griff. Wir fügen noch einige anregende Geschichten hinzu. Aus der Kategorie „Tausend und eine Nacht“ wählen wir Scheherezades Granatapfel. Um ihn gut und ohne bittere Häutchen zu leeren, müssen Sie ihn mit viel Liebe massieren. Danach müssen Sie ihn halbieren und mit der Rückseite eines Kochlöffels auf die Hälften schlagen, dann fallen die Kerne einfach so heraus. Sehen Sie sie vor sich, die verschleierten Haremsdamen, die heimlich die Granatäpfel sanft kneten und rollen?

Aus den Küstenregionen Griechenlands kommt ein anderer Tipp. Pulpo (Oktopus) ist ein ziemlich störrisches Weichtier: Wenn Sie ihn nicht richtig (vor)behandeln, wird er zäh. Traditionelle griechische Methoden, um ihn zart zu bekommen, sind, das Fleisch kräftig zu klopfen oder den toten Oktopus mit Schwung an einen Felsen oder eine Mauer zu schlagen. Durch diesen Brauch ist ein interessanter Mythos entstanden: Spanking the octopussy. Griechen würden ihrer Geliebten mit dem Pulpo auf den Po schlagen. Hopp, auf die Knie und das Abendessen spielerisch weichklopfen. Als eine Art Liebesvorspiel. Das wäre nicht ihr Ding? Nicht traurig sein: Langsam kochen oder dreimal abschrecken (den Octopus) ist auch eine Option.

 

 

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