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Speakeasy – die Flüsterkneipen der 20er Jahre

Eine Kollektion, die durch ihre Romantik hervorsticht, braucht natürlich auch eine Hot List mit chicen, spelunkenähnlichen Kneipen. Maartje Diepstraten stellt die weltweit schönsten Speakeasies in ihrem Adressenblog Barts Boekje vor.

Der Begriff „Speakeasy“ wird heute gern für hippe Cocktailbars verwendet. Und zu Recht, denn an den Theken werden geniale Luxuscocktails gemixt. Der Begriff stammt aus dem Amerika der 1920er Jahre. Der Zeit der Alkoholprohibition, in der das Land wirtschaftlich am Abgrund entlang taumelte und die Menschen in Armut lebten. Alkoholmissbrauch ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Im gleichen Atemzug wurde der Konsum von Alkohol verboten. Von Glücksspiel und Bordellbesuch mal ganz zu schweigen. Der Ausweg war denkbar einfach: Man trank heimlich – in Omas Wohnzimmer, im Keller, im Hinterzimmer der Schneiderstube oder man versteckte sich mit dem Flachmann hinter der Kühlzellentür des örtlichen Metzgers. Es gab unzählige illegale Sauf- und Zockgelegenheiten mit entsprechender schwüler, düsterer Atmosphäre und karger Beleuchtung. Der selbstgebrannte Fusel floss reichlich, die Würfel rollten, über allem lag der Duft der Unterwelt. Eine bessere Inspirationsquelle für die Cocktailszene anno 2018 kann man sich eigentlich kaum vorstellen.

 

PDT, New York/USA
Zu den bekanntesten Speakeasies gehört das PDT in New York. PDT ist die Abkürzung für „Please Don’t Tell“, was so viel bedeutet wie: Halt bloß die Klappe. Selbstverständlich kennt wirklich jeder diese  geheime Bar. Der Betreiber ist auch für die Gramercy Tavern verantwortlich und das bereits seit 10 Jahren. Der Eingang ist eine unbeschreibliche Telefonzelle voller Graffiti im East Village. Nur Glückspilze und Wildentschlossene schaffen es hinein. Drinnen warten Luxuscocktails, fette Hotdogs und schöne Menschen auf sie.

pdtnyc.com

 

Mr. Smith, Maastricht/Niederlande

Ganz in der Nähe des angesagten Wyck-Viertels befindet sich Maastrichts erstes Speakeasy „Mr. Smith“ in einem mysteriösen Kellergewölbe. Wer rein möchte, muss klingeln und kann sich dann – supercharmant – zum Tisch oder an die Bar begleiten lassen.

mrsmithmaastricht.com

 

Jigger‘s, Gent/Belgien
Den Fuchs im „Schaufenster“ dieses Speakeasy kennt die ganze Stadt. Wahrscheinlich, weil er das Symbol für die schlauen Cocktails ist, die die Bartender hinter den scheinbar hermetisch verschlossenen Türen mixen.

jiggers.be

 

Maxie Eisen, Frankfurt/Deutschland
Im Frankfurter Bahnhofsviertel haben sich trendige Boutiquen, Bars und Restaurants in ehemaligen Bordellzimmer eingenistet. So auch das Maxie Eisen, das seinen Namen einem deutschstämmigen Gangster aus dem Chicago der 1920er Jahre verdankt. Eisen gehörte zur hebräischen Kosher Nostra. Entsprechend wird in diesem Speakeasy ein koscheres Menü serviert. Es hat Platz für 55 Gäste.

maxieeisen.com

 

The Butcher, Amsterdam/Niederlande
Eigentlich ist Amsterdam viel zu klein, um ein Geheimnis bewahren zu können. Das Speakeasy „The Butcher“ ist wirklich ein geheimnisvoller Hammer: Hinter der Kühlzellentür des Hamburgerjoints an der Albert Cuypstraat befindet sich die Bar im Moulin Rouge-Stil.

the-butcher.com

 

 

 

Ladies & Gents, London/England
Der Eingang dieses Speakeasy ist schon eine Sache für sich: Man betritt die Bar durch das Klo. Wirklich wahr: durch die öffentliche Toilette. Die Idee stammt von William Borrell, einem der weltweit berühmtesten Cocktailmixer.

ladiesandgents.co

 

Midnight Cowboy, Texas/USA

Haben Sie auf der Website der Bar reserviert? Dann warten Sie vor der Tür einfach ab, bis das rote Lämpchen brennt. Erst dann dürfen so genannte Walk-Ins hinein. Kein rotes Lämpchen? Pech gehabt. Und jammerschade: Drinnen in der Bar sieht es nicht nur aus wie in einem teuren Massagesalon, dort gibt es immer ein Happy Ending.

midnightcowboymodeling.com

 

Buck and Breck, Berlin/Deutschland
Das raue Berlin hat eine Reihe von Speakeasies. Buck and Breck gehört zu den besten. 30 Leute passen hinein. Da kann es mit 100 erwartungsvollen Besuchern vor der Tür schon mal etwas eng werden. Drinnen herrscht ein cooler, minimalistischer Kraftwerk-Stil.

buckandbreck.com

 

Moonshiner, Paris/Frankreich
Im charmanten 11. Pariser Arrondissement befindet sich eine Pizzeria. Was der Besucher nicht sieht, ist die Kühlzelle, in der eine kleine Bar untergebracht ist. Hier werden alle Klischees Wirklichkeit. Der große Gatsby lässt grüßen. Kitschig? Aber sicher doch. Irre gut? Kein Zweifel.

facebook.com/Moonshiner

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