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To weed or seaweed

Anno 2019 essen wir auch mit unseren Gedanken. Denn, wer weniger Fleisch essen und weniger wegwerfen möchte, muss auch darüber nachdenken und nach Alternativen suchen. Summum beschreibt aktuelle Foodtrends.

Einfach einen Kaffee trinken? Nee! Derzeit wird doch eher ein koffeinfreier Matcha Lattemit Hafermilch getrunken. Auf der ganzen Welt ist Veganismus oder eine pflanzlicheErnährung immer häufiger auf Speisekarten zu sehen – in Vegan-Junkfoodbars und in Form von pflanzlichen Milchprodukten. Dass veganes (und vegetarisches) Essen inzwischen normal geworden ist, sieht man auch daran, dass selbst Fastfoodketten diesen Trend aufgreifen. Der Pizzalieferservice Domino’s hat letztes Jahr Pizza mit veganem Käse auf den Markt gebracht. Die Amsterdamer Imbisskette Febo bietet seit kurzem auch eine Vega-Version ihres berühmten Grillburgers an. Aber das ist noch nicht alles. Nicht überraschend spielt Gemüse eine immer wichtigere Rolle, außerdem werden die Möglichkeiten für 3D-gedruckte vegane Steaks erforscht.

Milch

Wir haben uns schon lange daran gewöhnt, dass Sojamilch in Trendcafés erhältlich ist. Dennoch gibt es mittlerweile viel mehr Alternativen für diejenigen, die keine Kuhmilch trinken möchten: Hafermilch, Reismilch und Mandelmilch, you name it.Die Herstellung von Mandelmilch geht sogar auf eine jahrhundertealte europäische Tradition zurück. Aufgrund katholischer Ernährungsregeln wurden in der Fastenzeit keine Milchprodukte gegessen. Erfinderische Rezepte für Käse- und Butterersatz sowie Mandelmilch findet man daher schon in Kochbüchern aus dem Mittelalter.

Matcha, Poké, Donburi

Japanisches Essen liegt voll im Trend. Sushi und Teppanyaki sind schon länger ein Hype, in den letzten Jahren kamenPokéoder Donburi Bowlnoch dazu. Die japanisch-hawaiianische Poké Bowlist ein dermaßen großer Hit, dass derzeit überall Bowl-Bars eröffnet werden. Die warme Variante von Poké,die Donburi-Bowl,wird garantiert genau so groß. In London wurde 2016 die erste Poké-und Donburi-Bar eröffnet: Tombo.

Einen anderen Trend, die Matcha-Bar, findet man ebenfalls in London. Der Puder aus grünem Tee entstand bereits im 7. Jahrhundert in China und wurde einige Jahrhunderte später von den Zen-Buddhisten nach Japan gebracht. Dort wurde er zu einem wichtigen Bestandteil der berühmten Teezeremonie. Matcha wird aufgrund der darin enthaltenen Antioxidanzien, Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine hoch gelobt. Matcha ist auch eine beliebte Zutat für Eis, Kuchen und Kekse, Sushi und sogar Kaffee. In Amsterdam können Sie Matcha-Desserts (auch herzhafte!) in der Matcha-Bar in der Albert Cuypstraat probieren.

Algen

Es gibt noch etwas, das wir mit Japan verbinden: Algen. Und auch die passen hervorragend zu den aktuellen Gesundheitstrends. Algen enthalten Vitamine und Mineralien, aber kein Fett (anscheinend nimmt man davon sogar ab). Und sie können nachhaltig kultiviert werden. In Europa isst man schon seit Jahrhunderten Algen: Entlang der irischen Küste wachsen sie in Hülle und Fülle. Algen sind sehr nahrhaft und kosten nichts, zudem waren sie in Zeiten der Not sehr einfach verfügbar. Anno 2019 werden Algenzubereitungen in der Nahrung, wie in Nudeln und Cräckern verwendet. Oder die Algen werden zum super erfolgreichen Dutch Weed Burger verarbeitet. Schon mal probiert? Natürlich kann man Algen auch in flüssiger Form genießen: Brennereien verwenden Algen in hochprozentigen Getränken, wie im Seaweed Gin von der Dà Mhìle Distillery in Wales.

CBD

Apropos Infusion: Das andere Weed(Hanf) ist derzeit ungeahnt populär als Zutat beim Essen und in Getränken. Der Gegenpol des aktiven Stoffes in Cannabis, dem THC, ist Cannabidiol (CBD). Es schmeckt erdig und es entspannt. Manche Menschen schwören darauf als Mittel gegen Schlaflosigkeit und bei chronischen Schmerzen. Manchmal geht es bei der Einnahme von Cannabidiol aber auch um das Vergnügen. So kann man beispielsweise eine CBD-Schokoladenverkostung organisieren. Oder man nimmt einen Hemp Cereal Energy-Riegel mit ins Sportstudio. Einfach zum Runterkommen.

Zero Waste – Abfall ade

Die Zero-Waste-Bewegung ist absolut contemporary.Sich um die Erde zu sorgen ist hochaktuell, auch wird Nahrungsmittelverschwendung allmählich ein Tabu. Klar: Es gibt zu wenig Nahrung für die Weltbevölkerung, während ein Drittel der Nahrungsmittel einfach weggeworfen wird. Es hilft schon, kleinere Portionen zu kochen und den altmodischen Restetag wieder einzuführen. Vielleicht nehmen Sie an einem Kurs ‚Containern‘ teil? Erfahrene Food Rescuersnehmen Sie auf eine Tour entlang etlicher Abfallcontainer mit, in denen man noch prima essbare Nahrung findet. Weggeworfenes Essen noch aufessen ist nicht mehr nur Obdachlosen vorbehalten. Die Too Good To Go-Apphilft dabei. Oder essen Sie doch mal in einem der no-waste-Restaurants Instock in Amsterdam, Utrecht oder Den Haag.

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